Eines der größten Probleme beim Filmen mit DSLRs, den digitalen Spiegelreflexkameras, wie der Canon 5D Mark II oder der 7D, ist, (abgesehen von der 4GB-Limitierung (ca. 12 Minuten) durch die FAT32 Speicherkarten und den fehlenden Autofokus) der sogenannte Rolling Shutter Effekt. Der Rolling Shutter Effekt hat seinen Ursprung in den technischen Vorraussetzungen der Kameras, die mit CMOS-Sensoren arbeiten. Dieser Sensor nimmt das Bild linienweise in einer unglaublich hohen Geschwindigkeit auf. Für Fotoaufnahmen ist diese Lesegeschwindigkeit mehr als ausreichend, für Video allerdings ist sie zu langsam. Vor allem bei schnellen und ruckartigen Schwenks oder hektischen Bewegungen im Bild, wird der Rolling Shutter sichtbar, verwandelt er vertikale Geraden in schiefe und sich neigende Linien.
Die aufnahmetechnischen Möglichkeiten (offene Blende, etc.), das Auftreten des Rolling Shutter zu reduzieren, sind gering. Allerdings bin ich auf meiner Recherche auf ein Plugin gestossen, dass den Effekt hervorragend herausrechnen kann. Das Plugin heißt passenderweise Rolling Shutter und kommt von der englischen Plugin-Schmiede The Foundry, die sich bereits für Keylight verantworlich zeigen. Die Londoner haben auch gleich ein praktisches Erklärvideo, was der Effekt ist, und wie ihre Entwicklung ihn entfernt online gestellt.
Björn Vofrei, 10. Juni 2010, 14:31
Super! Ich danke für die Info!