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Objekte mit dem iPhone identifizieren

Maclife berichtet, dass Apple diverse Patente kürzlich eingereicht hat. Unter anderem ein Patent mit dem das iPhone die Möglichkeit erhalten soll, Objekte zu identifizieren:

“Mit Kamera, RFID-Empfänger, GPS-Empfänger oder Infrarotsensor soll der Anwender je nach Umgebung mit dem iPhone ein Objekt aufnehmen, welches dann mit Hilfe verschiedener Datenbanken identifiziert wird. Auf das Mobilgerät werden dann detaillierte Informationen über das Objekt zurückübertragen. Dabei kann es sich um ein Gemälde im Museum, ein Bauwerk, ein Restaurant oder Ähnliches handeln. Die korrespondierende App auf dem iPhone soll diese Informationen speichern und sammeln, um in späteren Suchen wiederverwertet werden zu können. Dadurch wäre es beispielsweise denkbar, dass auf Basis einer Suche nach einem Gemälde das iPhone selbsttätig eine Führung durch das entsprechende Museum erzeugt.”

Damit geht auch Apple in die Richtung der mobilen und allgegenwärtigen RFID-Reader. Witziger Weise hatte Timo Arnall Leiter des Touch Projekts der  Oslo School of Architecture & Design schon im April 2009 ein iPhone mittels des iPhone SDK 3.0 mit einem RFID-Reader versehen. Das Experiment und eine erste Anwendung kann man auf der Projektseite nachlesen.



Håkan Djuphammar, Ericssons Vizepräsident stellte erst im Juni diesen Jahres auf dem Business Innovation Forum in Stockholm die Prognose, dass 2010 kein Mobiltelefon mehr ohne RFID-Chip ausgeliefert werden würde: “It’s a two-way, bio-directional RFID communication link that makes this device work as a tag or reader.” Viele Handyhersteller werden demnach nicht nur ihre mobilen Endgeräte mit einem eindeutigen Tag versehen, sondern sie selbst auch RFID-lesefähig machen. Ob dabei am Ende die angesprochende win-win-Situation für die Hersteller und den Endkunden rauskommt, darf abgewartet werden.

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